Ein Mensch aus der Ukraine schreibt im GLS-Blog

Ihr Lieben, was für Zeiten. Mir fehlen mal wieder die Worte. Aber andere finden sie. Heute berührte mich ein Artikel im Blog der GLS-Bank von einer Mitarbeiterin, die in der Ukraine geboren wurde. Sie schreibt wenige, aber für mich sehr spürbare Absätze über ihre Reaktion auf das, was gerade geschieht, und über ihr Ankommen damals in Deutschland.
https://blog.gls.de/allgemein/was-uns-beim-krieg-gegen-die-ukraine-zu-tun-bleibt/
Einmal kannte ich ein Wort nicht. Ein paar Jungs haben gelacht, ich mich geschämt. Meine Lehrerin blieb ruhig und sagte: „Angelika spricht zu Hause eine andere Sprache. Deswegen kennt sie nicht alles.“ Alle nickten. Danach durfte einer der lachenden Jungs mir das Wort erklären. Wir haben uns angeschaut. In diesem Augenblick wich die Scham der Freundschaft.
Alles Liebe zu euch.
Janne