Ich öffne mich für mehr Tiefe

Ihr Lieben,

es war recht ruhig hier in den letzten Tagen. Immer mal wieder habe ich innegehalten und geprüft, ob ich hier etwas posten wollte. Aber dem war nicht so. Erst heute ist es mal wieder so weit.

Dass es hier ruhig war, heißt nicht, dass nichts los war, im Gegenteil … Sehr viele essentielle Themen fassen mich in einer besonderen Dichte gerade sehr an, und das Leben wirft mir – ganz liebevoll – viel vor die Füße. 🙂

Bei einer Mediation vor einer Woche etwa kam mir sehr, sehr deutlich der Satz, und damit Tränen: „Ich öffne mich für mehr Tiefe.“ Und aus diesem Impuls heraus wollte dann meine ganze Visualisierungs-Pinnwand (an der ich ja immer im Blick behalte, was mir wichtig ist, ob das immer noch stimmt und wie ich mein Leben gestalten möchte) einmal komplett geleert, und von dieser Ausrichtung aus neu befüllt werden. Heute teile ich, wie jetzt der Mittelpunkt meiner Pinnwand ausschaut.

„Ich öffne mich für mehr Tiefe.“ Ja. Ich spüre deutlich, wie mir da immer noch mehr Fokus auf das Sein, das Heilige, das Lebendige in so vielen Augenblicken meines Lebens fehlt, und wie ich mich dem noch mehr hingeben möchte. Auch die Frage „Wie befreunde ich mich mit dem Tod?“ steht jetzt auf meiner Pinnwand – und zwei Tage später hielt ich dann den Kopf eines sterbenden Rehs in den Händen.

Ich finde so faszinierend, wie sich die Realität ändert, in der ich lebe – je nachdem, worauf ich mich von innen heraus ausrichte.

Wie geht es euch? Spürt ihr Tiefe in eurem Leben? Wünscht ihr euch mehr davon?

Eure Janne